Bayer HealthCare / Unternehmensprofil

Bayer HealthCare

Foto: Zwei Forscher
Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Bayer Schering Pharma, Consumer Care und Medical Care und beschäftigt weltweit über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

  • Umsatz 2009: 15.988 Millionen Euro
  • Beschäftigte: 53.421 weltweit
  • Operatives Ergebnis (EBIT) 2009: 2.640 Millionen Euro
  • Sitz: Leverkusen, Deutschland

Divisionen Bayer HealthCare


LeitungSitz
Animal Health
Lykele van der BroekMonheim, Deutschland
Bayer Schering PharmaAndreas FibigBerlin, Deutschland
Consumer Care
Gary S. BalkemaMorristown, USA
Medical Care
Sandra E. PetersonTarrytown, New York, USA


Umsatz 2009

Der Umsatz des Teilkonzerns HealthCare stieg im Berichtsjahr 2008 um 4,1 Prozent auf 15.407 Mio. € (Vorjahr: 14.807 Mio. €). Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Wachstum von 6,9 Prozent. Hierzu hat die positive Geschäftsentwicklung in beiden Segmenten - Pharma und Consumer Health - beigetragen.


2009 2008 Änderung
  in Mio.€ in Mio.€ in %
Bayer HealthCare 15.988 15.407 3,8
- Division Animal Health
977
963 1,5
- Division Consumer Care
3.080
3.020 2,0
- Division Medical Care
1.464
1.394 5,0
- Division Bayer Schering Pharma
10.467
10.030 4,4


Geschäftsentwicklung 2009

Im Segment Pharma konnten wir den Umsatz im Jahr 2009 um 4,4 Prozent auf 10.467 Mio. € steigern (Vorjahr: 10.030 Mio. €). Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte erhöhte sich der Umsatz um 4,8 Prozent. Dabei hat sich unser Geschäft in den Regionen Asien/Pazifik (wb. 9,1 %) und Lateinamerika/Afrika/Nahost (wb. 12,7 %) erfreulich entwickelt, sodass wir den leichten Rückgang in Nordamerika (wb. -1,9 %) mehr als ausgleichen konnten.

Unser Segment Consumer Health erzielte im Berichtsjahr 2009 eine Umsatzsteigerung um 2,7 Prozent auf 5.521 Mio. € (Vorjahr: 5.377 Mio. €). Währungs- und Portfoliobereinigt entspricht dies einem Zuwachs von 2,1 Prozent, zu dem alle Divisionen beitrugen. Die Entwicklung basierte im Wesentlichen auf deutlichen Umsatzsteigerungen in Russland und China, denen eine schwächere Geschäftsentwicklung in den USA entgegenstand.

Der Umsatz der Division Consumer Care erhöhte sich um 2,0 Prozent auf 3.080 Mio € (Vorjahr: 3.020 Mio €). Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte betrug die Steigerung 2,5 Prozent. Die Auswirkungen der Konjunkturschwäche in den etablierten Märkten wurden durch ein solides Wachstum in den Schwellenländern mehr als ausgeglichen. Umsatzsteigerungen erzielten wir insbesondere bei den Nahrungsergänzungsmitteln Redoxon® (wb. +19,1 %) und Berocca® (wb. +13,6%). Darüber hinaus entwickelten sich unsere Hautpflegemittel Bepanthen®/Bepanthol® (wb. +10,3 %) insbesondere in Europa erfreulich. Bei unserem Schmerzmittel Aspirin® mussten wir allerdings einen Umsatzrückgang von 9,3 Prozent (wb.) hinnehmen. Grund hierfür waren Lageranpassungen im Handel sowie ein verstärkter Wettbewerb.

Unsere Division Medical Care wuchs um 5,0 Prozent auf 1.464 Mio € (Vorjahr: 1.394 Mio €). Währungs- und portfoliobereinigt betrug der Anstieg 2,1 Prozent. Dieser basierte hauptsächlich auf höheren Umsätzen der Blutzucker-Messsysteme. Unsere Produktlinie Contour® (wb. +7,3 %) entwickelte sich in Europa besonders gut. Teilweise war dieses Wachstum auf die Substitution unseres älteren Elite®-Systems (wb. -30,5 %), das 2009 einen Umsatz von 83 Mio. € generierte, zurückführen. Der Umsatzrückgang bei unserem Multi-Test-System Breeze® (wb. -7,4 %) beruhte auf einer konjunkturell bedingt verringerten Nachfrage in den USA.

Der Umsatz der Division Animal Health erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 977 Mio € (Vorjahr: 963 Mio €). Bereinigt um Währungseffekte betrug die Steigerung 1,0 Prozent. Unser Mittel gegen Parasiten Baycox® konnte im Wesentlichen aufgrund der Markteinführung in Japan ein Umsatzplus von 15,6 Prozent (wb.) auf 48 Mio. € erzielen. Der Umsatz der Floh-, Zecken- und Entwurmungsmittel unserer Advantage® Produktlinie blieb auf Vorjahresniveau. Der positiven Entwicklung in Großbritannien und Australien standen Umsatzrückgänge in den USA gegenüber. Die Generika-Konkurrenz in Europa wirkte sich belastend auf den Umsatz unseres Breitbandantibiotikums Baytril® aus (wb. -4,7 %).

Forschung und Entwicklung 2009

In die Forschung und Entwicklung der beiden Segmente Pharma und Consumer Health haben wir im Jahr 2009 1.847 Mio € (Vorjahr: 1.742 Mio €) investiert, um das Fundament für weitere innovative Produkte in den wachsenden Märkten des Gesundheitsbereichs zu legen. Dies entspricht 67,3 Prozent der gesamten Forschungsaufwendungen des Konzerns und einer Forschungskostenquote von 11,6 Prozent.

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