Vorsicht Fälschung
Gefälschte Arzneimittel können die Gesundheit oder gar das Leben der ahnungslosen Patienten gefährden. Nur der informierte Patient kann den Risiken begegnen.
SeitenanfangEngagement von Bayer HealthCare
Die gesamte Tätigkeit von Bayer HealthCare mit seinen über 50.000 Mitarbeitern weltweit und jährlichen Forschungsaufwendungen in Milliardenhöhe ist darauf ausgerichtet, Patienten eine optimale Behandlung ihrer Krankheiten zu ermöglichen. Mit Blick auf die Bedrohungen der Patienten durch Arzneimittelfälschungen engagieren wir uns für den Patientenschutz. Zugleich müssen wir verhindern, dass der gute Ruf unseres Unternehmens und unserer Produkte durch Fehlgebrauch und gefälschte Arzneimittel geschädigt wird.
Bayer HealthCare bemüht sich verstärkt um Aufklärung und hat die Kampagne „Vorsicht Fälschung“ ins Leben gerufen. Durch produkttechnische Sicherheitsmaßnahmen, den Einsatz interner und externer Ermittler sowie rechtliche Verfolgung leistet das Unternehmen seinen Beitrag zur Bekämpfung des Problems.
Internationale Zusammenarbeit für die Aufklärung von Fälschungen
Der Erfolg setzt gemeinsame Anstrengungen der Industrie, ihrer Verbände und der staatlichen sowie überstaatlichen Organisationen voraus. Deshalb arbeitet Bayer HealthCare weltweit mit den zuständigen Behörden zusammen und unterstützt darüber hinaus aktiv beispielsweise die „anti-counterfeiting“-Aktivitäten (engl. counterfeit = Fälschung) der WHO in der International Medical Products Anti-Counterfeiting Taskforce (IMPACT) sowie die des europäischen Pharmaverbands (EFPIA). Bayer HealthCare ist Mitglied im Pharmaceutical Security Institute, im deutschen Aktionskreis Produkt- und Markenpiraterie sowie in vielen weiteren Aktionsgruppen auf nationaler Ebene, die sich der Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen widmen.
SeitenanfangAusarbeitung von Verbesserungsvorschlägen für die strafrechtliche Verfolgung
In vielen Ländern gibt es entweder keine angemessenen gesetzlichen Vorschriften oder sie werden nicht hinreichend durchgesetzt. Das nutzen international vernetzte Fälscher aus und profitieren davon. Aktuell erarbeitet das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i.Br. ein Gutachten, das konkrete Vorschläge für eine internationale Verbesserung der strafrechtlichen Verfolgung und Sanktionierung unterbreiten soll. Die Bayer HealthCare AG hat dieses Gutachten angeregt und finanziell unterstützt. Mit ersten Ergebnissen kann gegen Ende 2007 gerechnet werden.
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