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"Junior Cup Diabetes" in Genf

Das zweite europäische Fußballturnier für Kinder und Jugendliche mit Diabetes war ein schöner Erfolg

Das zweite europäische Fußballturnier für Kinder und Jugendliche mit Diabetes vom 22.-24. August in Genf hat alle Teilnehmer begeistert. Bei diesem Turnier konnten die jungen Diabetiker und ihre Eltern Neues im Umgang mit Diabetes lernen, Erfahrungen austauschen und sich für Sport begeistern. Mehr als 170 Spieler, Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren mit Typ-1-Diabetes, aus mehr als 14 Ländern, darunter auch Deutschland, waren im Centre sportif du Bout-du-monde in Genf dabei. Angefeuert wurden die jungen Spieler von etwa 500 Zuschauern – Teilnehmer, Familien und Freunde.

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Sport und Diabetes – nicht nur in Genf eine gute Kombination

Einer der Teilnehmer war der zwölfjährige Eric. Wie viele anderen in seinem Alter spielt er am liebsten Fußball und isst gerne Süßigkeiten. Nur in einem unterscheidet Eric sich von seinen Altersgenossen: Der aufgeweckte Fußballer ist Typ-1-Diabetiker. Seine Bauchspeicheldrüse kann das für den Stoffwechsel lebenswichtige Hormon Insulin nicht mehr produzieren. Das hält ihn aber keineswegs davon ab, auf dem Rasen die Gegner clever auszudribbeln und aufs Tor zu schießen.
"Sport ist für Kinder und Jugendliche immer eine gute Möglichkeit Stress abzubauen, das Selbstbewusstsein zu stärken und gemeinsam mit Gleichaltrigen Spaß zu haben. Auch mit Diabetes kann man das alles machen – man muss nur wissen, wie sich Bewegung auf den Blutzuckerspiegel auswirkt“, so Professor Thomas Danne, Generalsekretär des ISPAD (Internationale Gesellschaft für Diabetes bei Kindern und Jugendlichen) und Kinderdiabetologe am „Kinderkrankenhaus auf der Bult“ in Hannover. „Ein internationales Fußballturnier für Kinder- und Jugendliche mit Diabetes ist deshalb eine ganz tolle Sache!“

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Eine regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte ist wichtig – nicht nur beim Sport

„Ich habe seit zweieinhalb Jahren Diabetes“, erklärt Eric. „Das war anfangs ein kleiner Schock, denn die Ärzte haben mich gleich drei Wochen im Krankenhaus behalten.“ Mitt¬lerweile hat der Zwölfjährige dank eines genauen Blutzuckermanagements seine Werte im Griff. Mit Einschränkungen, zum Beispiel beim Essen, kommt er gut klar: „Wenn ich mit meinen Freunden etwas unternehme und sie haben Gummibärchen dabei, muss ich mich einfach zurückhalten.

“Die Gefahren einer Unterzuckerung beim Sport sind ihm jedoch bekannt. „Ich merke das sehr gut, denn ich werde sofort zittrig, schwach und müde. Meine Mutter be¬kommt dann immer einen großen Schreck“, erklärt der Fußballfan. „Aber ich weiß genau, wann ich meinen Blutzucker messen muss, und wie ich mit meinem Insulin-Pen umgehe.“ Der selbstbewusste Umgang mit seiner Stoffwechselstörung trägt dazu bei, dass sich Eric wie ein normaler Junge fühlen kann.

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Ziel: Mehr Aufmerksamkeit für Diabetes bei jungen Leuten

Der Junior Cup – Diabetes wurde im Vorfeld des Welt-Diabetestags am 14. November organisiert. Er ist ein besonderer Event für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und Teil der Bemühungen um mehr Aufmerksamkeit für diese Form der Diabetes-Erkrankung bei jungen Menschen. • Die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben 2007 und 2008 zu „Jahren der Kinder und Jugendlichen mit Diabetes“ erklärt und weisen damit darauf hin, dass die Probleme der Jüngsten vorrangig angegangen werden müssen. #

• Die am 20. Dezember 2006 angenommene UNO-Resolution zu Diabetes fordert die Mitgliedstaaten auf, landesweite Maßnahmen für die Prävention und die Behandlung von Diabetes zu entwickeln.
• Die europäischen Abgeordneten, die sich im Januar 2007 mit der ISPAD im Europaparlament in Brüssel getroffen haben, haben zusammen mit der IDF Europa und den Mitgliedern der Europäischen Kommission zu einer besseren Diabetesbehandlung in der Europäischen Union aufgerufen.

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Engagement für eine gemeinsame Sache

Der Junior Cup – Diabetes wird von Medtronic und Bayer HealthCare Diabetes Care organisiert in Kooperation mit der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF), der International Society for Pediatric and Adolescent Diabetes (ISPAD), der Philias-Stiftung und der Theodora-Stiftung.

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Foto: Eric auf dem Junior Cup – Diabetes in Genf
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Ausführliche Informationen zur Division Diabetes Care finden Sie hier:


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