Am Ziel: Erster Diabetiker bezwingt Seven Summits
Damit ist Geri Winkler der erste Diabetiker und der dritte Österreicher, der die Seven Summits bestiegen hat. Besondere Anziehungskraft übten auf den Weltenbummler die unterschiedlichen Klimazonen und landschaftlichen Regionen aus, in denen diese Gipfel liegen. Im Jahr 2001 brach Winkler zum Elbrus im Kaukasus auf, der 5.640 Meter hoch ist. Nacheinander erklomm er den jeweils höchsten Berg der sieben Kontinente: Er bezwang den Aconcagua in den südamerikanischen Anden (6.960 m), den Mount Vinson in der Antarktis (4.897 m), den Kilimandscharo in Afrika (5.895 m), den Mount Everest im Himalaya-Gebirge in Asien (8.850 m), die so genannte Carstensz-Pyramide auf dem ozeanischen Kontinent (4.884 m), und nun zuletzt den Mount McKinley in Nordamerika (6.194 m).
SeitenanfangDie Seven Summits – ein großes Bergsteiger-Ziel
Die größte bergsteigerische Herausforderung war der Mount Everest, dessen nepalesischer Name Sagarmatha „Stirn des Himmels“ bedeutet. Der sportliche Gipfelstürmer war auch der erste Diabetiker, der das Dach der Welt erklommen hat. Die Besteigung des höchsten Berges der Erde allein reichte ihm jedoch nicht aus: Er überwand bei dieser Tour vom Ufer des Toten Meeres bis zum Gipfel des Mount Everest insgesamt mehr als 9.000 Höhenmeter. Sein großes Ziel, die Seven Summits, erreichte der Diabetiker nun mit der gelungenen Expedition zum Mount McKinley. Auch der höchste Berg Nordamerikas hat einen hohen Schwierigkeitsgrad. Aufgrund seiner geographischen Lage nahe am Polarkreis ist er oft starken Winden, den so genannten Jetstreams, ausgesetzt und hat zudem eine gewaltige Höhendifferenz: Die mehr als 6.000 Meter erstrecken sich über weniger als 50 Kilometer. Der Berg ist auch unter dem Namen Denali bekannt, was in der athapaskischen Sprachfamilie der Ureinwohner Nordamerikas „der Große“ bzw. „der Hohe“ bedeutet.
SeitenanfangBlutzucker unter Kontrolle
Den Typ-1-Diabetiker bremst seine chronische Krankheit keineswegs, er führt ein aktives Leben. Fitness, Ausdauer und Disziplin helfen ihm, seinen Blutzucker unter Kontrolle zu halten. Er setzt auf die funktionelle Insulintherapie, bei der das Hormon nach Bedarf gespritzt wird, und auf ein zuverlässiges und exaktes Messsystem von Bayer, das nach dem Einlegen einer Sensorenscheibe für zehn Blutzuckermessungen bereit ist. Einfache Bedienbarkeit ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz unter extremen Bedingungen. Zuverlässige Ergebnisse sind lebenswichtig, denn von den Messwerten hängt die Dosierung des Insulins ab. Zu viel bzw. zu wenig Insulin zu spritzen könnte ernste Folgen haben. Winklers Blutzuckermessgerät hat sich bereits in der Wüste und in eisiger Höhe bewährt. Der besondere Vorteil: Nach dem Einlegen einer Sensorenscheibe ist das System für zehn Messungen bereit. Die Handhabung mit einzelnen Messstreifen entfällt. Ein weiteres Plus der Bayer-Messsysteme: Sie müssen nicht codiert werden.
SeitenanfangWeltreisen und sportliche Ziele als Lebenselixier
Außergewöhnliche sportliche Aktivitäten und Reisen braucht der Lebenskünstler wie die Luft zum atmen. Es scheint, als sei der Diabetes für Winkler eine Art Ansporn, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. Seine zahlreichen Expeditionen in die Bergwelt sind dabei nicht die einzigen Herausforderungen, denen er sich stellt. Winkler liebt die Abwechslung und das Abenteuer: Es zog ihn auch schon auf kilometerlange Fahrradtouren in die Wüste und durch das Baltikum, er absolvierte Marathonläufe und Solo-Trekking-Touren durch die Sahara und den Regenwald. Zudem sind ausgedehnte Weltreisen sowie Paragliding und Tauchen für den abenteuerlustigen Österreicher ein Lebenselixier.
Hinweis für Patienten:
Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.