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Diabetes – die zehn größten Irrtümer

Diabetes ist eine Volkskrankheit – und eine Zeitbombe: Im Jahr 2025 werden weltweit rund 350 Millionen Menschen an dieser Stoffwechselkrankheit leiden. Das prognostiziert die Internationale Diabetes Gesellschaft (IDF). Mit der weltweiten Aufklärungs-Kampagne „Vereint gegen Diabetes“ steuert die IDF gegen – unterstützt auch von Bayer HealthCare. Ein wichtiger Schritt dabei: aufräumen mit hartnäckigen Irrtümern. Denn wenn es um Diabetes geht, können sie ernste Folgen haben.

Irrtum Nummer 1: An Diabetes stirbt man nicht
Leider falsch. Tatsächlich stirbt auf der Welt alle zehn Sekunden ein Mensch an den Folgen der Stoffwechselstörung.

Irrtum Nummer 2: Diabetes ist eine Wohlstands-Krankheit
Das scheint nur so. Tatsache ist aber: In vielen Ländern Asiens, im Mittleren Osten oder der Karibik leiden bis zu 20 Prozent der Bevölkerung an Diabetes.

Irrtum Nummer 3: Für den weltweiten Kampf gegen Diabetes steht genug Geld zur Verfügung
Bei weitem nicht. Der allergrößte Teil des weltweiten Entwicklungshilfe-Budgets für Projekte im Gesundheitsbereich floss in den vergangenen Jahren in die Eindämmung der Immunschwäche AIDS. Nur ein sehr kleiner Teil wurde für die Bekämpfung aller bekannten nicht übertragbaren Krankheiten verwendet. Dazu gehört auch Diabetes mellitus.

Irrtum Nummer 4: Eine Diabetes-Behandlung kostet nicht viel
Das Gegenteil ist der Fall: Allein für 2007 rechnet man mit weltweiten Ausgaben von 375 Milliarden US-Dollar im Kampf gegen Diabetes und die Folgeerkrankungen. Die IDF schätzt, dass in nur einer Generation die Kosten auf 411 Milliarden Dollar steigen werden. Derart hohe Behandlungskosten können Gesundheitssysteme ruinieren.

Irrtum Nummer 5: Diabetes bekommen nur alte Menschen
Keineswegs. Gefährdet sind alle Altergruppen. Gerade in den Industrieländern leiden mittlerweile auch junge Menschen am so genannten Altersdiabetes.

Irrtum Nummer 6: An Diabetes erkranken hauptsächlich Männer
Falsch. Diabetes kann jeden treffen. Die Quote der an Diabetes mellitus erkrankenden Frauen steigt sogar.

Irrtum Nummer 7: Diabetes ist die Quittung für ungesunde Lebensführung
Das stimmt so nicht. Gerade in den Entwicklungsländern haben Arme und Kinder kaum eine Wahl, wie sie sich ernähren. Von Eigenverschulden kann man hier nicht sprechen.

Irrtum Nummer 8: Diabetes kann man nicht vorbeugen
Im Gegenteil: Wer sich viel bewegt und sich gesund ernährt, kann Diabetes verhindern. 80 Prozent des am weitesten verbreiteten Typ-2-Diabetes werden so vermieden.

Irrtum Nummer 9: Diabetes-Vorsorge ist zu teuer
Keinesfalls. Sie zahlt sich in vielen Fällen aus: Programme zur Verbesserung der Lebensumstände können dabei helfen, die drohende Pandemie zu verhindern.

Irrtum Nummer 10: Sterben müssen wir doch alle – warum also nicht an Diabetes?
„Wollen Sie einen schmerzhaften, langsamen und vor allem vorzeitigen Tod?“ So lautet die Gegenfrage der IDF-Kampagne „Vereint gegen Diabetes“.

Zumindest in Industrieländern hat es jeder selbst in der Hand, Diabetes vorzubeugen. Auch wer bereits mit der Krankheit lebt, kann Spätfolgen verhindern oder zumindest effektiv hinauszögern. Helfen können dabei zum Beispiel Blutzuckermessgeräte wie Contour von Bayer. Mit ihnen kontrollieren Menschen mit Diabetes ihren Blutzucker selbst. Wie wichtig Prävention ist, betont auch Frank Vinicor, Direktor der Division Diabetes Translation des amerikanischen Zentrums für Disease Control and Prevention: „Die Gene mögen die Pistole laden – aber der Mensch ist es, der abdrückt.“

Hinweis für Patienten
Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt.

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Foto: Zeitbombe Diabetes
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