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Klimaerwärmung bringt Hundstage

Der Klimawandel lässt auch Hunde nicht kalt. Durch die steigenden Temperaturen sind Parasiten weltweit auf dem Vormarsch – und machen den Vierbeinern das Leben schwer. Schutzmaßnahmen werden immer wichtiger.

Mehr Parasiten – größeres Infektionsrisiko

Die WHO vermutet: Zu den ersten Folgen des Klimawandels wird die weltweite Vermehrung und Ausbreitung von Ektoparasiten wie Zecken, Sandmücken und Moskitos gehören; durch längere Sommer und mildere Winter vermehren sich diese rasant. Außerdem wandern tropische Blutsauger von Süden in nördliche Regionen vor. Bereits jetzt kann man in Mitteleuropa und den gemäßigten Klimazonen der USA eine Ansiedlung von Parasiten und Infektionserregern aus warmen Gebieten wie dem Mittelmeerraum, Mittelamerika und Brasilien beobachten. Eine Gefahr auch für Hunde. Denn für sie steigt das Risiko, von zahlreichen Krankheitserregern befallen zu werden.

Gefährliche Plagegeister: Zecken

Zum Beispiel von den durch Zecken übertragenen Borrelien, welche die Borreliose (Lyme Disease) beim Menschen auslösen. Oder von den Einzellern (Babesien), die die so genannte canine Babesiose verursachen: Sie wird in Mitteleuropa durch die Auwald-Zecke übertragen und endet bei Nichtbehandlung tödlich. In beiden Fällen werden die Infektionserreger vom Zeckenweibchen an die Eier – und damit die nächste Zeckengeneration weitergegeben. Während die Zecken Blut saugen, erfolgt dann die Übertragung auf Hund oder Mensch. Das passiert im Zuge der weltweit steigenden Temperaturen immer öfter: Bereits 2007 wurde in weiten Teilen der Nordhalbkugel beobachtet, dass Zecken aufgrund des milden Winters das ganze Jahr über aktiv waren.

Auf dem Vormarsch: Sandmücken und Moskitos

Nicht weniger gefährlich als die Zecke ist die Sandmücke, denn sie trägt den Erreger der Leishmaniose mit sich: Er greift Immunsystem und Blutgefäße des Tiers an und kann auch Menschen befallen. Bei Hunden verläuft die Krankheit oft chronisch oder führt sogar zum Tod des Tieres.
Und das ist auch in nördlicheren Gebieten keine Seltenheit mehr: Bereits 2005 wies die französi-sche Behörde für Lebensmittelsicherheit AFSSA (Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments) auf einige Stechmücken-Arten hin, die relativ schnell in neuen Regionen auftauchen, wenn sich Temperatur und Niederschlag für sie vorteilhaft ändern. Dazu gehören auch die Sandmücke und verschiedene Moskitoarten, die aus dem warmen Süden Frankreichs nach Norden wandern.

Wichtige Vorsorge

Hundehalter können vorsorgen, indem sie sich beim Tierarzt informieren, welche Parasiten in ihrer Umgebung aktiv sind. Parasitenmittel von Bayer schützen die Vierbeiner vor den wichtigsten blutsaugenden und Krankheiten übertragenden Ektoparasiten in Europa und Nordamerika. Dabei werden die Plagegeister nicht nur abgetötet. Es wird auch verhindert, dass sie sich am Körper des Hundes anheften, Blut saugen und Infektionserreger übertragen. Grundsätzlich sollten Parasitenmittel dabei immer so lange angewendet werden, wie die Plagegeister aktiv sind – in vielen Regionen also inzwischen das ganze Jahr.

Hinweis für Patienten
Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Ihr Tier das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt.

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Foto: Paar mit 2 Hunden
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